Expertenrat zur Wirtschafts- und Währungsunion
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In Kooperation mit der Europaabteilung der Staatskanzlei organisiert die Forschungsinitiative NRW in Europa (FINE) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf einen Expertenrat. Er berät die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Angelica Schwall-Düren, zur strategischen Positionierung im Problemfeld Reform der Wirtschafts- und Währungsunion und Zukunft der europäischen Integration. Am 1. Dezember 2011 fand der erste Workshop in der Staatskanzlei des Landes NRW statt. Das zweite Treffen zum Themenkomplex "Akteure im aktuellen Krisenmanagement und nachhaltige Wege aus der Krise der Wirtschafts- und Währungsunion" wurde am 15. März 2012 abgehalten. Weitere Treffen folgen im Jahr 2012.
Zwar sind die deutschen Länder nicht die Akteure, die die schwerwiegenden Entscheidungen im Europäischen Rat zu treffen haben, aber Nordrhein-Westfalen wirkt über den Bundesrat und mit Beiträgen zu europapolitischen Debatte mit. Angesichts der entscheidenden Weichenstellungen für die weitere Zukunft Europas und aufgrund der Komplexität der Fragestellungen ist der Austausch zwischen Politik und Wissenschaft unerlässlich.
Foto, von links nach rechts: Prof. Dr. Fritz W. Scharpf (Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung Köln), Prof. Dr. Paul J.J. Welfens (Universität Wuppertal), Prof. Dr. rer. pol. Wolfgang Wessels (Universität zu Köln), Prof. Brigitte Young, PhD (Central European University Budapest), Prof. Dr. Ulrich von Alemann (Projektleiter FINE), Dr. Angelica Schwall-Düren (Europaministerin des Landes NRW), Prof. Dr. Hartwig Hummel (Projektleiter FINE), Prof. Dr. Franz C. Mayer, LL.M. (Universität Bielefeld), Dr. Daniela Schwarzer (Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin) und Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup (Westfälische Hochschule)