Japan
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520 japanische Unternehmen, 11.000 japanische Bürgerinnen und Bürger und über 40 deutsch-japanische Vereine der Zivilgesellschaft an Rhein und Ruhr sprechen für sich: Nordrhein-Westfalen ist für Japan die wichtigste Drehscheibe für ihr Europageschäft. Zudem sind beide Länder in Wirtschaft und Wissenschaft eng miteinander verknüpft und arbeiten gemeinsam an der Lösung grenzüberschreitender Herausforderungen, z.B. dem Klimawandel, dem demographischen Wandel oder der Energiesicherheit.
Der Grundstein für die guten Beziehungen wurde bereits in den 1950er Jahren gelegt, als sich erste japanische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen ansiedelten. Die seitdem kontinuierlich ansteigende Präsenz japanischer Unternehmen hat dazu geführt, dass sich in Nordrhein-Westfalen eine große, vitale japanische Gemeinde entwickelt hat. Über 520 japanische Unternehmen sind heute in Nordrhein-Westfalen ansässig. Zu den wichtigsten gehören Fujifilm, Toshiba, Canon, Hitachi, Toyota, Toho Tenax, NEC, Mazda oder Yakult. Mit der
NRW Japan K.K. unterhält das Land Nordrhein-Westfalen in Tokyo eine Wirtschaftsrepräsentanz, um vor Ort eine aktive Standortpolitik gegenüber japanischen Unternehmen zu betreiben. "Umgekehrt" haben sich in Japan zahlreiche große und mittelständische Unternehmen mit Stammsitz in Nordrhein-Westfalen, z.B. Bayer, Lanxess, Telekom, Evonik, TÜV Rheinland, Hülsta oder Dorma auf dem japanischen Markt fest etabliert.
Der gute wirtschaftliche Austausch zwischen beiden Ländern wird durch regelmäßige Reisen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen nach Japan politisch flankiert, um sich dort über aktuelle Trends in Wirtschaft und Wissenschaft zu informieren und neue Projekte zur Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Japan und Nordrhein-Westfalen anzustoßen.