Talkrunde: „Lateinamerika - so nah wie nie zuvor?“

Am Mittwoch, den 12. September 2012, diskutierten prominente Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur darüber, wie nah uns das neue Lateinamerika wirklich ist: Nach langen Jahren der wachsenden sozialen und ethnischen Ungleichheit und daraus resultierenden politischen und kriminellen Gewalt hat der Kontinent Fuß gefasst, stabile Demokratien scheinen zu entstehen, die schrittweise die enormen sozialen Gegensätze zu verringern versuchen und auf die Weltmärkte vordringen: Brasilien ist in aller Munde, aber auch andere Staaten ziehen nach. Das neue Lateinamerika ist ein unverzichtbarer Partner für Politik, Wirtschaft und Kultur im „alten Europa“.

Es begrüßten Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW und Erik Bettermann, Intendant Deutsche Welle. Danach diskutierten Klaus Barthel, MdB und Leiter des Gesprächskreises "Lateinamerika und Karibik", Hortensia Völckers, Vorstand und künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes sowie Oliver Parche, Leiter Referat Nord- und Lateinamerika, DIHK. Die Moderation lag bei Pia Castro, Deutsche Welle. Für lateinamerikanisches Lebensgefühl sorgte beim anschließenden Empfang die Band „Tee con pikete“ mit hinreißender Live-Musik nicht nur im Samba-Rhythmus.