Initiative Digitales Medienland NRW
Im Rahmen der durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gestarteten Initiative Digitales Medienland NRW fördert die Landesregierung in Kooperation mit der Film- und Medienstiftung NRW die Weiterentwicklung des Medienstandorts Nordrhein-Westfalen in den Bereichen:
- Unternehmensbezogene Innovationsförderung: Innovative Medienunternehmen in NRW werden mit dem Innovationsprogramm Digitale Medien NRW gezielt in der Frühphase der Projektentwicklung unterstützt, um neuartige inhaltliche bzw. technologische Vorhaben zu initiieren.
- Standortentwicklung und Standortmarketing: Im Vordergrund stehen Maßnahmen zur nachhaltigen Stärkung des Medienstandorts NRW, z. B. in den Bereichen Medienqualifizierung (www.medienkarriere.nrw.de), Fachkräfte (Lagebericht zur Medienqualifizierung und zum Fachkräftebedarf am Medienstandort NRW; Branchendialoge) und Standortmarketing
- Kinodigitalisierung: Kleine und mittlere Kinos und Programmkinos werden bei der Umrüstung auf digitale Vorführtechnik finanziell unterstützt, um sie wettbewerbsfähig zu halten und damit die filmkulturelle und filmwirtschaftliche Vielfalt der nordrhein-westfälischen Kinolandschaft zu sichern.
Im Rahmen der Initiative Digitales Medienland NRW werden bzw. wurden u.a. folgende Maßnahmen durchgeführt:
Innovationsprogramm Digitale Medien NRW
Die aktuelle Pressemeldung vom 18. Juni finden Sie hier: (PDF, 18 KB)
Mit dem Innovationsprogramm „Digitale Medien NRW“ im Rahmen der Initiative Digitales Medienland NRW will das Land in Kooperation mit der Film- und Medienstiftung NRW/Mediencluster NRW die Medienbranche nachhaltig fördern und im internationalen Wettbewerb stärken. Unternehmen und Einrichtungen der Medienwirtschaft können landesweit von Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung profitieren.
Förderschwerpunkte
- Creative Technologies
- Digital Business
- Werbung und Marketing
- Games und Interactive Media
- Mobile Media
- Internet, Web 2.0 und Social Media
- Digital Content
Beirat:
Die Projektauswahl trifft ein unabhängiger Expertenbeirat mit folgenden Mitgliedern:
- Prof. Dr. Michael Steinbrecher, Professor für Fernseh- und Videojournalismus, Institut für Journalistik, TU Dortmund; Leiter TV-Lernsender NRWision (Vorsitzender des Beirats)
- Fee Beyer, Innovation Program Manager, Telekom Deutschland
- Mike Cosse, Leiter Unternehmenskommunikation und Politik, E-Plus Gruppe
- Valentina Kerst, Geschäftsführerin, Topiclodge
- Odile Limpach, Managing Director, Ubisoft/Blue Byte
- Nico Lumma, Chief Operating Officer (COO), Digital Pioneers N.V.
- Petra Müller, Geschäftsführerin, Film- und Medienstiftung NRW
- Eric Schoeffler, Chief Creative Officer (CCO), DDB Tribal
- Marc Schröder, Geschäftsführer, RTL Interactive; Mitglied der Geschäftsleitung RTL Mediengruppe Deutschland
Termine:
2012 |
2013 |
|
Start des Innovationsprogramms |
18. Juni 2012 |
|
Ende der Einreichungsphase |
31. August 2012 |
22. März 2013 |
Beiratssitzung |
27.-28. November 2012 |
11.-12. Juli 2013 |
Bewilligungen ab |
1. Quartal 2013 |
3. Quartal 2013 |
Alle weiteren Informationen zum Innovationsprogramm, zu Fristen, Förderrichtlinien und zur Antragstellung stehen unter www.ziel2.nrw.de/DigitaleMedien zum Download bereit.
Das Ticket in die Medienbranche
portalbuilder/media_get.php (PDF, 1,4 MB)www.medienkarriere.nrw.de: Das Ticket in die Medienbranche
Ob App-Entwicklung, Game-Design oder Medienmanagement: Die Aussichten für eine Karriere in einem der 65.000 Unternehmen der NRW-Medienbranche sind gut, ganz gleich ob renommierter Medienkonzern oder hoffnungsvolles Startup. Fachkräfte sind hier in NRW gesucht und gefragt. Gerade die Digitalisierung bietet neue, reizvolle Jobperspektiven und Karrierechancen sowohl mit Berufsausbildung als auch mit Studium. Das neue Internetportal Medienkarriere.nrw.de will Anlaufstelle sein für alle, die sich für eine Karriere in der Medienbranche interessieren.
medienkarriere.NRW.de – kurz MKNRW – bietet:
- News, Veranstaltungstipps und Hintergrundinformationen rund um Karrierechancen am Medienstandort NRW.
- Tipps zu Berufseinstieg, Existenzgründung, Networking und Karriere in der NRW-Medienbranche.
- Erfahrungsberichte von Medienprofis aus erster Hand.
- Detaillierte Profile der rund 200 medienspezifischen Studiengänge in NRW.
- Informationen zu Ausbildungsberufen und Weiterbildungsgängen.
Lagebericht zur Qualifizierung und zum Fachkräftebedarf am Medienstandort NRW
Welche Qualifikationen benötigen die Beschäftigten der Medienbranche in Nordrhein-Westfalen? Dieser Frage geht der „Lagebericht zur Qualifizierung und zum Fachkräftebedarf am Medienstandort NRW“ nach den das Medien Management Institut an der Fresenius Hochschule in Köln im Auftrag der Landesregierung erstellt hat.
Ministerin Schwall-Düren: „Aus unseren Branchendialogen zur Medienqualifizierung wissen wir aus erster Hand, dass es immer schwieriger wird, den Bedarf an Fachkräften zu decken. Mit der Studie wollen wir diesem Trend auf den Grund gehen. Es zeigt sich, dass Stellen gerade in den digitalen Medien oft monatelang nicht besetzt werden können.“
Der Autor der Studie, Professor Dr. Werner Schwaderlapp: „Geschäftsmodelle im Internet entwickeln sich schneller, als man Curricula und Ausbildungsordnungen neu schreiben kann. Für Online-Kompetenzen muss in Studium und Berufsausbildung mehr Raum geschaffen werden, der praxisnah und aktuell ausgefüllt wird“
Kernergebnisse der Studie:
- In Nordrhein-Westfalen gibt es 26 medienbezogene Ausbildungsberufe, die zwischen technisch-organisatorischen, gestalterisch-technischen und kaufmännisch-organisatorischen unterschieden werden können.
- Rund 200 medienbezogene Studiengänge können an den öffentlichen und privaten Hochschulen in Nordrhein-Westfalen studiert werden (Abschlüsse: Bachelor: 47%, Master: 45%, Sonstige: 8%)
- Die meisten medienbezogenen Studiengänge werden in Köln (43), Düsseldorf (28) und Dortmund (15) angeboten. Im Ruhrgebiet werden 40 medienbezogene Studiengänge offeriert.
- 72 Prozent der befragten Unternehmen bilden aus, 76 Prozent fördern die Weiterbildung.
- Die Unternehmen suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf allen Erfahrungsstufen von Berufseinsteigerinnen und – einsteigern bis hin zu erfahrenen Fachkräften.
- 67 Prozent der Unternehmen, die erfahrene Fachkräfte gesucht haben, hatten Schwierigkeiten, die Stelle zu besetzen. Bei 22 Prozent konnten Kandidatinnen und Kandidaten mangels Qualifikation „häufig“ oder „eher häufig“ nicht gefunden werden.
- Jeweils mehr als ein Viertel der Unternehmen suchte in den vergangenen zwölf Monaten Fachkräfte für die Aufgabenbereiche Marketing und Werbung, Design, Sales, Programmierung, Produktion, Redaktion und Online.
- Schwierigkeiten beim Besetzen der Stellen gab es (in abnehmender Rangfolge) bei Programmierung, Sales, ITK, Mobile, Management und Online.
- Als Fachkompetenzen wurden am häufigsten gefordert: Online-Nutzung und Kommunikation; Konzeption und konzeptionelles Arbeiten; Marketing und Kommunikation sowie Projektarbeit, Projektsteuerung und Projektmanagement.
- Wichtiger werden in Zukunft: Online-Nutzung und -Kommunikation; Programmierung von Software und Internet; digitale Geschäftsmodelle; Crossmedia-Kompetenz, also die Fähigkeit, Inhalte des eigenen Mediums auch in anderen Medien wirtschaftlich erfolgreich auszuwerten.
Zur Optimierung der Aus- und Weiterbildung in Medienberufen wird empfohlen, vorhandene Ausbildungsberufe anzupassen, Kombinationen von Ausbildung und gleichzeitigem Studium („Duales Studium“) zu etablieren und vorhandene Weiterbildungsangebote für Berufstätige stärker zu nutzen.
Ministerin Schwall-Düren: „Vor dem Hintergrund eines drohenden Fachkräftemangels müssen Unternehmen, Verbände, Hochschulen, Kammern und Kommunen gemeinsam mit der Politik dafür Sorge tragen, dass wir in Nordrhein-Westfalen gute Bedingungen für die digitale Zukunft des Medienstandorts schaffen.“
Die Studie finden Sie hier als pdf-Datei zum Download (ab 20. Juni 2012).
Studie: (PDF, 3,9 MB)
Präsentation: (PDF, 1,4 MB)
Digital Media Map NRW
http://www.digitalmediamap-nrw.de/
Damit die große Vielfalt und Stärke nordrhein-westfälischer Digital-Unternehmen nach innen und außen noch sichtbarer wird, hat das Mediencluster NRW in Zusammenarbeit mit den Partnern Railslove und 9elements die „Digital Media Map NRW“ entwickelt, eine im Aufbau befindliche web-basierte Datenbank zur Visualisierung und Vernetzung aller in der digitalen Wirtschaft tätigern Unternehmen.
Weitere Informationen: http://medien.nrw.de/news/2012/06/13/die-digital-media-map-nrw-hebt-die-staerken-der-digitalbranchen-im-land-hervor-ein-gemeinschaftsprojekt-von-medien-nrw-railslove-9elements-und-coworking-cologne/
Medienförderung
- Weiteres Bildmaterial zur Pressemeldung

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