Rückblick

Programmpräsentation der Ruhrtriennale 2013
Am Montag, den 17. Juni 2013, stellte der künstlerische Leiter der Ruhrtriennale 2012-2014, Heiner Goebbels, das Programm des internationalen Festivals der Künste vor, das in der Zeit vom 23. August bis 6. Oktober an verschiedenen Orten im Ruhrgebiet zu sehen sein wird.
Der Leiter der Landesvertretung, Dr. Andreas Christians, begrüßte - auch im Namen von Bundesrats- und Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren - die Gäste. Er hob hervor, dass die Ruhrtriennale ein einzigartiges Festival der Künste sei, das die herausragenden Industriedenkmäler der Region, wie die Zeche Zollverein, das Maschinenhaus der Zeche Carl in Essen, die Gebläsehalle im Landschaftspark Duis-burg und die Jahrhunderthalle in Bochum für einige Wochen in spektakuläre Aufführungsorte für Opern, Konzerte, Ballett, Schauspiel, Performances und Ausstellungen verwandelt. Mithilfe der Finanzierung durch das Land NRW werde dem jeweiligen Intendanten die Möglichkeit gegeben, über eine Periode von drei Jahren ein weltweit einmaliges Laboratorium für neue künstlerische Entwicklungen zu kreieren und eine eigene Ästhetik zu realisieren.
Heiner Goebbels gab in seiner Präsentation Einblicke in das Programm und in seine Erfahrungen mit den eingeladenen zeitgenössischen Künstlern der Darstellenden und Bildenden Künste. 150 Veranstaltungen - darunter 20 Ur- oder Erstaufführungen - mit mehr als 800 Künstlern werden einen Querschnitt der internationalen Kunst-Avantgarde zeigen: Von Robert Wilson über die Theatergruppe Rimini Protokoll bis zur Trip-Hop-Band Massive Attack sind experimentelle Theater-, Tanz- und Musikkreationen zu sehen. Dabei spiele vor allem das Interdisziplinäre eine bedeutende Rolle. Die Zuschauer zeigten sich beeindruckt von der Vorstellung und diskutierten anschließend lebhaft über die außergewöhnlichen Aufführungen und das Besondere dieses einzigartigen spartenübergreifenden Gesamtkunstwerks.
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