Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
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Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stärkt den Zusammenhalt in der EU durch Abbau der Entwicklungsunterschiede zwischen den Regionen. Er ist für das Nordrhein-Westfalen von großer Bedeutung bei der Förderung einer wissensbasierten Wirtschaft.
Der EFRE fördert etwa Hilfen bei Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen, Infrastrukturen oder Finanzierungsinstrumente.
In Nordrhein-Westfalen werden mit Mitteln aus dem EFRE das NRW Ziel 2-Programm und die INTERREG-IVA-Programme umgesetzt.
Die EFRE-Mittel für das NRW Ziel 2-Programm (2007–2013) werden aus dem Ziel der EU-Strukturpolitik „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ bereit gestellt. Für das Land stehen insgesamt EU-Mittel in Höhe von rd. 1,3 Mrd. Euro bereit. Federführend zuständig für dieses Programm ist das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.
Ziel des Programms ist es, die Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Wirtschaft zu stärken und Beschäftigung zu schaffen. Die Fördermittel werden in den folgenden drei Schwerpunkten eingesetzt:
- Unterstützung der unternehmerischen Basis (Finanzierungs- und Beratungshilfen für KMU und Existenzgründungen)
- Innovation und wissensbasierte Wirtschaft (z.B. Förderung von Innovationen, Clustern und einer wirtschaftsnahen Technologieinfrastruktur)
- Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung (z.B. integrierte Entwicklung städtischer Problemgebiete)
Mit den Maßnahmen will die Landesregierung die „Stärken stärken.“ Die Fördermittel aus dem Schwerpunkt „Innovation und wissensbasierte Wirtschaft“ werden deshalb prinzipiell in landesweiten Wettbewerben vergeben. Die besten Ideen im Lande sollen gefördert werden.
Einen Überblick über die verschiedenen NRW-EU-Programme gibt die Broschüre der Landesregierung
EU-Strukturfonds für NRW und das NRW-Programm Ländlicher Raum (PDF, 4,3 MB).